Hautarztpraxis Prof. Dr. B. Melnik

und H. Hariry

 

Sprechstunden

Allergologie

Ambulantes Operieren

Balneophototherapie

Berufskrankheiten

Haut- u. Geschlechts- krankheiten 

Hautkrebsvorsorge

Individuelle Gesundheitsleistungen

Laboruntersuchungen

Laserbehandlungen

Lichttherapie

Medizinische Kosmetik

Onkologie

Proktologie

Umweltmedizin

Venenleiden

neues thema

_____

Praxisinhaber

Das Team

Praxisausstattung

Praxisstandort

 

 

Ambulantes Operieren

Wir bieten in unserer Praxis mit dem Schwerpunkt "Ambulantes Operieren" das folgende Spektrum von Operationen und kosmetisch-chirurgischen Eingriffen an:

  • Exzision gutartiger und bösartiger Hauttumoren mit primärem Wundverschluß
  • Wundverschluß durch kleine Hautverschiebung
  • Entfernung von Atheromen (Talgzysten meist an der Kopfhaut, Brust oder Rücken)
  • Shave-Exzision oberflächlicher Hautbildungen
  • Kryochirurgische Eingriffe
  • Elektrochirurgische Eingriffe (Elektrodesikkation)
  • Entfernung atypischer Muttermale
  • Entnahme von Hautproben zur feingeweblichen und immunhistologischen Untersuchung von Hauterkrankungen und Hauttumoren
  • Entfernung kosmetisch störender Muttermale, Korrektur störender Narben (s. individuelle Gesundheitsleistungen)
  • Entfernung von bindegewebigen Hautanhängseln (sog. pendelnde Fibrome an Hals und Achseln)
  • Entfernung kosmetisch störender Aknezysten
  • Operative Entfernung kosmetisch störender kleinerer Krampfadern (Miniphlebektomie)
  • Eingriffe am Nagelorgan, einschl. Nagelextraktion
  • Kürettage von Alterswarzen (seborrhische Keratosen)
  • Kürettage von Dellwarzen (Schwimmbadwarzen)

Leistungserbringung

Die dermato-chirurgischen Eingriffe können als

- vertragsärztliche Kassenleistung

- privatärztliche Leistung 

- privatärztliche Wahlleistung 

- kosmetische, individuelle Gesundheitsleistung

gewählt werden. 

Ziel der vertragsärztlichen Leistung ist die Sicherstellung einer medizinisch notwendigen und ausreichenden Versorgung unter  Budgetbedingungen. Überdurchschnittliche Ansprüche an kosmetische OP-Resultate können im Rahmen privater Wahlleistungen realisiert werden.

Dermato-Chirurgie und Onkologische Dermatologie:

Im Vordergrund unserer ambulanten dermatochirurgischen Tätigkeit steht die Entfernung gutartiger und bösartiger Tumoren der Haut und angrenzenden Schleimhäute sowie die rechtzeitige Entfernung atypischer, verdächtiger Muttermale, der sog. dysplastischen Nävi. Diese Maßnahmen sind eine wichtiger therapeutischer Bestandteil der dermatologischen Onkologie. Laser-Behandlungen pigmentierter Muttermale lehnen wir strengstens ab, da hierbei keine feingewebliche Untersuchung möglich ist und so eine nicht immer klinisch erkennbare Frühentwicklung eines Melanoms (schwarzer Hautkrebs) übersehen würde. Aus zahlreichen Untersuchungen ist bekannt, dass bis zu 30% der dysplastischen Nävi im Laufe des Lebens als Vorläufer zum bösartigen schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) entarten können. 

Durch Hautkrebsvorsorge mittels Dermatoskopie und computer-gestützter digitaler Auflichtmikroskopie können veränderte Muttermale rechtzeitig erkannt und operativ entfernt werden, wodurch das individuelle Hautkrebsrisiko gesenkt wird. Hier hat sich insbesondere unser MoleScan sehr bewährt. Beim Mole-Scan vergleicht der Computer das digital erstellte auflichtmikroskopische Bild mit einer großen Datenbank einer Universitätshautklinik und ermittelt das individuelle Risiko des untersuchten Muttermals. Eine Farbampel (grün-gelb-rot) zeichnet das Risikoprofil des Muttermals an und erleichtert hierdurch die Früherkennung als auch die zu veranlassenden operativen Maßnahmen.

Verhaltensmaßnahmen bei ambulanten Eingriffen:

Blutgerinnung 

Vor einem ambulanten dermato-chirurgischen Eingriff sollten nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt blutverdünnende Medikamente wie Aspirin, andere Hemmer der Blutplättchen und Marcumar abgesetzt werden, um unnötige Blutungen und Nachblutungen zu vermeiden.

Herzschrittmacher  

Patienten, die einen Herzschrittmacher tragen, sollten dies vor einem ambulanten Eingriff mitteilen, da in diesem Fall elektrochirurgische Instrumente nicht eingesetzt werden dürfen, um Störungen des Schrittmachers zu vermeiden.

Lokalbetäubung

Der überwiegende Teil der ambulanten Eingriffe wird in meist gut verträglicher Lokalbetäubung durchgeführt und dauert 15 bis 30 Minuten. Sollten Sie bei vorherigen ambulanten Eingriffen, auch beim Zahnarzt, einmal Unverträglichkeiten beim Gebrauch von Lokalbetäubungsmitteln verspürt haben, bitten wir um entsprechende Information vor der OP, um für Sie ein geeignetes Alternativpräpartat einzusetzen oder eine entsprechende Austestung in unserer Allergieabteilung vor der Operation zu veranlassen (Allergologie).

OP-Fähigkeit

Sollten ausgeprägtere Herz-Kreislauferkrankungen bestehen, bitten wir vor einer ambulanten Operation um die Beurteilung der OP-Fähigkeit durch Ihren Hausarzt oder Internisten. Bei sehr unruhigen Kleinkindern ist ein ambulanter Eingriff oft nicht möglich. Hier besteht die Kooperationsmöglichkeit mit den Kollegen der Chirurgie.

OP-Einverständnis

Bei nicht volljährigen Kindern und Jugendlichen, die ohne Begleitung zur OP erscheinen, muss ein schriftliches OP-Einverständnis eines Elternteils zum OP-Termin vorliegen. 

Wundpflege - Hautnaht - Wasserkontakt

Die verwendete Hautnaht kann meist nach 7 (Gesicht) bis 14 Tagen (Stamm) gezogen werden. Arbeitsunfähigkeit resultiert bei den meisten ambulanten Eingriffen am Hautorgan nicht. In der Zeit bis zur Entfernung der Fäden sollte Wasserkontakt (-> Gefahr der Wundinfektion) und sportliche Aktivität (-> Gefahr des Aufreißens der Wunde durch Überdehnung der OP-Stelle) gemieden werden. Etwa 3 Tage nach der OP ist meist Duschen mit wasserdichten Pflastern möglich. Nach dem Duschen müssen die wasserdichten Pflaster, jedoch nicht der trockene Wundverband, entfernt werden.

Schmerzmittel

In sehr seltenen Fällen treten nach der OP Schmerzen auf, die meist durch Einnahme einfacher Schmerzmittel wie Paracetamol leicht zu beherrschen sind. Auf Aspirin oder andere Mischpräparate, die Azetylsalizylsäure enthalten, sollte auf Grund der blutverdünnenden Wirkung verzichtet werden (Gefahr der Nachblutung). Ein leichtes "Ziehen" im Wundgebiet ist normal und verliert sich in den nächsten postoperativen Tagen. 

Verbandswechsel

Meist erfolgt der erste Verbandswechsel zwei Tage nach der OP. Eine Terminvergabe ist bei Verbandswechseln nicht nötig. Über den individuellen Verlauf erfolgt jedoch eine gesonderte Information durch unsere Mitarbeiter. 

Komplikationen

Sollten Sie den Eindruck haben, dass eine Störung der Wundheilung eingetreten ist, nehmen Sie bitte umgehend telefonischen Kontakt zur Praxis auf. Bakterielle Infektionen, Pflasterallergien oder Nachblutungen können durch geeignete Maßnahmen schnell beseitigt werden. 


Copyright © 2003-2005  Melstar Designz
Stand: 03. Januar 2003 15:51