Hautarztpraxis Prof. Dr. B. Melnik

und H. Hariry

 

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Individuelle Gesundheitsleistungen

 

A. Diagnostische individuelle Gesundheitsleistungen

1.                   Vorsorgeuntersuchung des Pigmentsystems

2.                   Fluoreszenz-Diagnostik nicht pigmentierter Hauttumoren

3.                   Haarausfall-Analyse mit TrichoScan

4.                   Allergologische Wunschleistungen

5.                   Bestimmung des Immunstatus

6.                   Hautfunktionsanalyse mit Lichtschutz- und Hautpfege-Beratung

1. Vorsorgeuntersuchung des Pigmentsystems

In den letzten 15  Jahren hat sich die Zahl des schwarzen Hautkrebses (Melanom) verdoppelt. Ein Großteil der Melanome entwickelt sich aus dysplastischen Muttermalen. Diese stellen mögliche Vorläufer des Melanoms dar. Ihr Vorkommen deutet auf ein erhöhtes Melanomrisiko, weshalb dysplastische Nävi rechtzeitig erkannt und entfernt werden sollten. Zur Verbesserung der Diagnostik entwickelten verschiedene Universitätshautkliniken die digitalen Auflichtmikroskopie. Durch die digitale Auflichtmikroskopie kann die diagnostische Treffsicherheit bei der Beurteilung von Pigmentmalen auf über 95% gesteigert werden. Feinstruktur und Architektur des Pigmentnetzes kommen in hoher Auflösung zur Darstellung. Diese mit bloßem Auge nicht sichtbaren Merkmale erlauben eine präzise diagnostische Aussage. Ferner erlaubt die digitale Bilddokumentation Verlaufskontrollen von Muttermalen.

Wir setzen in der Praxis ein computer-gestütztes Verfahren (MoleScan) zur Analyse von auffälligen Pigmentmalen ein. Hierbei wird das erzeugte auflichtmikroskopische Digitalbild des Muttermals mit der Datenbank einer Universitätshautklinik verglichen und hierdurch das individuelle Risikoprofil des Pigmentmals ermittelt (grün = kein erhöhtes Risiko; gelb = erhöhtes Risiko; rot = Verdacht auf Bösartigkeit)

Abb. MoleScan-Analyse eines Frühmelanoms (schwarzer Hautkrebs) unter 1mm Dicke mit guter Prognose.

Durch die digitale Auflichtmikroskopie in Verbindung mit dem MoleScan-Programm wird die Diagnostik verdächtiger Pigmentmale optimiert. Die erhöhte Treffsicherheit bei der Erkennung von frühen Melanomen und dysplastischen Muttermalen ist uns ein besonderes Anliegen (s. dermatologische Onkologie). Risikoveränderungen können gleich mit angemessenem Sicherheitsabstand entfernt werden. Unnötige Operationen und Narben können bei auflichtmikroskopisch unbedenklichen Muttermalen vermieden werden.

2.  Fluoreszenz-Diagnostik nicht pigmentierter Hauttumoren

Die Fluoreszenz-Diagnostik (FD) von nicht pigmentierten Hautkrebsen oder deren Vorstufen mit der natürlicherweise im Körper vorkommenden Aminolävulinsäure stellt ein neues Verfahren zur besseren Erfassung der Randbegrenzung von nicht pigmentierten Hautkrebsen wie Basal- oder Stachelzellkrebsen dar.  Die FD birgt keine gesundheitlichen Risiken, kann beliebig oft wiederholt werden, und hat bis auf eine leichte Rötung im Anwendungsbereich und lokale Lichtempfindlichkeit für ca. 24 Stunden keine nennenswerten Nebenwirkungen.

Prä-operative Fluoreszenz-Diagnostik:

Durch die FD können Ausdehnung und Randbegrenzung sowie mögliche Satellitenherde eines Hautkrebses besser sichtbar gemacht werden, die dem bloßem Auge und somit einer vollständigen operativen Entfernung entgehen könnten. Die FD optimiert die Operationsplanung und die Wahl des Sicherheitsabstandes und erhöht somit die Chance einer kompletten Tumorentfernung im Ersteingriff.

Fluoreszenz-Diagnostik zur Tumor-Nachsorge:

Die FD unterstützt als Diagnosehilfe das Aufspüren von Tumorneubildungen und Rezidiven und wird daher in der Nachsorge nicht pigmentierter Hauttumoren eingesetzt.

3.  Haarausfall-Analyse mit TrichoScan

Verschiedene Störungen können zu vermehrtem Haarausfall führen. Am häufigsten findet sich der Haarausfall vom männlichen Typ, der bei Männern und Frauen in gleicher Häufigkeit jedoch unterschiedlicher Ausprägung vorkommt. Mit der computer-gestützten Haaranalyse TrichoScan können mit großer Präzision die Wachstumsphase (Anagen) und die Ausfallphase der Haare (Telogen), die Haardichte, Haardicke und mikroskopische Haarstruktur beurteilt werden. Hierzu wird ein  10 mm großes Kopfhautareal, das durch Nachbarhaare abdeckbar ist, am ersten Untersuchungstag auf 1 mm gekürzt. Drei Tage später wird dieses Areal mit einem Auflichtmikroskop untersucht. Helle Haare werden hierfür vorübergehend schwarz gefärbt. Das Prinzip des TrichoScan, das an einer Universitätshautklinik entwickelt wurde, besteht darin, dass der Computer das Haarwachstum der Haare über drei Tage analysiert. Vorteil des Verfahrens ist die dynamische Erfassung des tatsächlichen, aktuellen Haarwachstums. Ferner ist bei diesem Verfahren im Vergleich zum üblichen Trichogramm kein schmerzhaftes Herausziehen von Haaren mehr erforderlich.

Mit dem TrichoScan kann die Haarausfalldiagnostik optimiert werden. Das Verfahren wird auch zur Verlaufskontrolle kostenintensiver Behandlungen (Finasterid, Minoxidil) des Haarausfalls vom männlichen Typ (androgenetische Alopezie) und zur Objektivierung des Ansprechens einer Laser-Enthaarung eingesetzt.

4.  Allergologische Wunschleistungen

Allergologische Wunschleistungen sind solche, die nicht unmittelbar mit der Klärung eines Krankheitsprozesses wie einer akuten Allergie in Zusammenhang stehen. Häufig anzutreffende Beispiele sind z.B. die Frage nach dem Vorliegen einer allergischen Sensibilisierung gegen ein Haustier (Hund, Katze, Vogel, Pferd, Meerschweinchen u.a.) vor einer geplanten Anschaffung desselben. Eine andere Frage betrifft die allergologische Austestung von Kontaktallergenen einer Berufsgruppe (z.B. Friseurstoffe, Allergene der Metall oder Holz verarbeitenden Industrie) vor Beginn einer Berufsausbildung. Wiederum andere Wunschleistungen betreffen die Austestung von Allergenen des zahnärztlichen Bereichs vor der Wahl bestimmter Zahnersatzmaterialien. All diese Leistungen stehen nicht im Zusammenhang mit einem kassenärztlichen Behandlungsauftrag und können nur in Ihrem Auftrag als individuelle Gesundheitsleistungen veranlasst werden (s. Allergologie). 

5.  Bestimmung des Immunstatus

Sollten keine krankheitsspezifischen Störungen des Immunsystems vorliegen, können wir die Funktion des zellulären Immunsystems, die Verteilung der wichtigsten Zelltypen und Antikörper des Immunsystems als individuelle diagnostische Gesundheitsleistung in unserem Labor durchführen (Laboruntersuchungen).

6.  Hautfunktionsanalyse mit Lichtschutz- und  Hautpflege-Beratung

Mit unserem PMD700®-System führen wir auf Wunsch eine Analyse der Hautfunktionen durch, mit der Ihre Hautfeuchtigkeit, Ihr Hautfettgehalt sowie der Pigmentgehalt Ihrer Haut ermittelt werden kann. Mit Hilfee der ermittelten Daten beraten unsere Mitarbeiterinnen der Abteilung für medizinische Kosmetik gerne Ihre Fragen zur optimalen Hautpflege z.B. bei Akne, trockener, zu Neurodermitis neigender Haut, zur Hautreinigung und zum optimalem Lichtschutz.

 

B. Therapeutische individuelle Gesundheitsleistungen

1. Ambulante Balneophototherapie

2. Operative Wahlleistungen

3. Photodynamische Therapie von Lichtschäden der Gesichtshaut

4. Photodynamische Therapie von Warzen (Warzen-PDT) 

5. Haarentfernung mit dem LightSheer-Laser

6. Ultrapulse-Laser-Abtragung von gutartigen, oberflächlichen Hautveränderungen

7. Glättung von Gesichtsfalten und Aknenarben mit Laser-Skin-Resurfacing

8. Entfernung von Warzen mit dem cw-CO2-Laser

9. Glättung von Wulstnarben mit dem Ultrapulse-Laser

10. Entfernung von Tätowierungen mit dem Neodym:YAG-Laser

11. Entfernung von Gefäßveränderungen der Gesichtshaut und Besenreiser

12. Entfernung von Pigment- und Altersflecken mit dem Medlite-Laser

13. Photodynamische Laser-Therapie von Warzen

14. Behandlung übermäßigen Achselschwitzens mit Botulinumtoxin-A  

 

1.  Ambulante Balneophototherapie

Die seit 1994 bei uns eingeführte ambulante Balneophototherapie, die sich insbesondere bei der Behandlung schwerer Schuppenflechte und Neurodermitis bewährt hat, wird seit dem 30.1.2000 nicht mehr von der gesetzlichen Krankenkasse getragen. Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung werden sich daher wie in früheren Zeiten zum Abfangen schwerer Psoriasis- oder Ekzemschübe in stationäre Behandlung einer umliegenden Hautklinik begeben müssen, die mit der Balneophototherapie unter stationären Bedingungen weiter behandeln darf.

Alle 750 Anbieter der ambulanten Balneophototherapie in Deutschland waren über diese Entscheidung sehr enttäuscht und bedauern diesen Rückschritt Ihrer ambulanten hautärztlichen Versorgung. Insbesondere in einer Zeit, wo längere Ausfallzeiten am Arbeitsplatz, in der Familie oder bei Alleinerziehenden erhebliche Probleme aufwerfen können, ist die Entscheidung des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen für uns Hautärzte unverständlich und stellt für viele Hautkranke eine besondere und vermeidbare Härte dar. Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat sich mit dieser Problematik befasst und empfiehlt der Bundesregierung und den verantwortlichen Gremien die Entscheidung zu überprüfen.

Für diejenigen Patienten, die aus beruflichen oder familiären Gründen nicht mehrere Wochen vom Wohnort oder Arbeitsplatz fernbleiben können und über die Möglichkeit einer Eigenfinanzierung der Behandlung verfügen, bieten wir diese etablierte Behandlungsmethode als individuelle Wunschleistung weiter an (ambulante Balneophototherapie).

2.  Operative Wahlleistungen

Für jeden Patienten besteht die Möglichkeit, eine Operation als privatärztliche Wahlleistung entsprechend der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) durchführen zu lassen. Dies betrifft insbesondere Patienten, die über die erforderliche medizinische Notwendigkeit der Operation hinaus einen gesteigerten Anspruch auf ein überdurchschnittlich gutes kosmetisches Ergebnis haben. In diesen Fällen können spezielle Nahtmaterialien und verfeinerte kosmetische OP-Techniken angewandt werden, die deutlich den zeitlichen und materiellen Rahmen einer Versorgung unter medizinisch notwendigen und ausreichenden Bedingungen einer kassenärztlichen Versorgung überschreiten. Sollten Sie an einer operativen Wahlleistung interessiert sein, informieren wir Sie in der OP-Vorbesprechung und Aufklärung über den OP-Verlauf, die Risiken, Kosten sowie die Verwendung spezieller OP- und Nahttechniken zum Anstreben eines optimierten, kosmetischen OP-Ergebnisses. Eine Kostenrückerstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung ist in diesen Fällen nicht möglich, da unsere Praxis grundsätzlich eine operativen Behandlung im Rahmen der kassenärztlichen Versorgung unter medizinisch notwendigen und ausreichenden Bedingungen anbietet.

3.  Photodynamische Therapie von Lichtschäden der  Gesichtshaut

Lichtschäden der Gesichtshaut mit rötlichen Hautflecken und verhärteten Verhornungsstörungen auf der unbehaarten Kopfhaut, auf der Stirn, dem Nasenrücken, den Wangen und den Ohren können mit der photodynamischen Therapie in ein bis zwei Sitzungen beseitigt werden. Das Prinzip dieser neuen Behandlung besteht in der gezielten Ausschaltung lichtgeschädigter Hautareale, die durch den photodynamischen Effekt abgetötet werden. Etwa 4-6 Stunden vor der photodynamischen Therapie wird eine Aminolävulinsäure-haltige Creme auf die Haut aufgetragen. Die Aminolävulinsäure wandelt sich in dieser Zeit in ein lichtsensibles, körpereigenes Porphyrin um. Danach erfolgt eine Bestrahlung mit Rotlicht, das etwa 15 bis 20 Minuten auf die vorbereiteten Hautstellen einwirkt. Hierbei kann ein Kribbeln, Stechen und Brennen auftreten.

Wichtige Verhaltensmaßnahmen nach der photodynamischen Therapie:

Nach der photodynamischen Therapie sind die behandelten Hautareale wenige Tage gerötet, können ein leichtes Brennen oder selten ein Nässen aufweisen und bleiben weitere 2-3 Tage lichtempfindlich, weshalb ein hoher Lichtschutz (LSF 50 oder 60) während der ersten drei Tage nach der Behandlung aufgetragen werden sollte. Ferner sollten Sie sich in dieser Zeit nicht dem Sonnenlicht aussetzen und auch kein Solarium aufsuchen. Nach Abklingen der entzündlichen Phase bildet sich eine neue, glatte Haut, die zur Prophylaxe weiterer Lichtschäden konsequent mit Lichtschutzmitteln (LSF 20 – 30) nachbehandelt werden sollte.     

4.  Photodynamische Therapie von Warzen (Warzen-PDT)

Warzen können mit verschiedenen Methoden wie Vereisung, ätzenden  Säurelösungen, operativ oder mit dem CO2-Laser behandelt werden. Mehr als 80 Warzenvirustypen (HPV) konnten bisher identifiziert werden. Oft sind die herkömmlichen Therapien sehr langwierig und nicht alle Warzen sprechen auf die gewählte Therapieform an.

Durch Einführung der photodynamischen Therapie (PDT) von Warzen steht uns jetzt ein neues Verfahren der Warzenbehandlung zur Verfügung. Hierbei wird ein körpereigenes Stoffwechselprodukt, die Aminolävulinsäure abends unter Lichtabschluß auf die Warzen aufgetragen. Über Nacht bilden sich daraus in den Warzen lichtempfindliche Stoffwechselprodukte, die durch Lichtbestrahlung der Warzen am Folgetag das virusbefallene Warzengewebe durch den photodynamischen Effekt abtöten. Die Therapie wird wöchentlich bsi 14tägig durchgeführt. Innerhalb eines Zeitraums von 12 bis 14 Wochen sind bei den meisten Patienten mehr als 95 % der Warzen verschwunden.

Die aufgetragene Aminolävulinsäure und deren Stoffwechselprodukte sind unbedenkliche, körpereigene Verbindungen. Das behandelte Hautareal ist für etwa 1-3 Tage stärker lichtempfindlich, weshalb nach der PDT 3 Tage eine Lichtschutzcreme mit LSF > 30 vor allem bei Behandlungen an den Hand- und Fingerrücken aufgetragen werden sollte. Während der etwa 20minütigen Bestrahlung kann Kribbeln, Juckreiz und auch Brennen auftreten. Diese Missempfindungen klingen nach der Bestrahlung ab und werden im Verlauf der PDT-Sitzungen geringer. In Einzelfällen kann mit einer Lokalbetäubung des Warzenareals schnell Abhilfe geschaffen werden. In seltenen Fällen können vorübergehend Pigmentverschiebungen oder Bläschen auftreten. Die PDT kann beliebig oft wiederholt werden. Die Warzen-PDT kann im Rahmen eines individuellen Heilversuchs als individuelle Wunschleistung in unserer Praxis durchgeführt werden. 

5.  Haarentfernung mit dem LightSheer-Laser 

Kosmetisch störende, vermehrte Behaarung im Gesicht (Damenbart, vermehrte Behaarung an den Wangen, am Kinn), am Hals, ständig einwachsende Barthaare bei Männern, übermäßige Behaarung in den Achseln, auf Brust und Rücken (auch bei Männern) sowie in der Bikinizone und an den Beinen können durch wiederholte Behandlung mit dem Epilations-Laser dauerhaft entfernt werden.

Verhaltensmaßnahmen vor der Laser-Epilation:

Vor der Laser-Behandlung dürfen die Haare nicht abrasiert oder mit Wachs entfernt werden. Eine Haarlänge von 1- 2 mm ist für den Eintritt des Laserlichtes in die Haare zum Erreichen der Haarwurzeln erforderlich. Meist führen wir die Rasur selbst vor der Laserbehandlung durch. Auch eine Bleichung oder Blondierung der Haare vor der Laser-Epilation ist unvorteilhaft. Etwa eine Stunde vor der Laser-Epilation wird bei einer Laser-Behandlung schmerzempfindlicher Regionen eine Betäubungscreme aufgetragen. Bei der Laser-Behandlung ist ein leichtes Stechen oder Prickeln gut zu tolerieren. In jedem Fall wird vor der Epilation größerer Hautareale ein Probe-Laserung durchgeführt. Da die Laserenergie über das Haarpigment zur Haarwurzel geleitet wird, stellen schwarze Haare auf heller Haut die Idealbedingungen für die Laser-Epilation dar. Vor der Laser-Behandlung sollte Ihre Haut daher so wenig wie möglich gebräunt sein, um die Laserenergie maximal für die Zerstörung der Haarwurzeln zu nutzen. Weiße Haare sind für die Laser-Epilation ungeeignet. Bei stärkerer Hautpigmentierung (Bräunung der Haut) würde ein Teil der Laserenergie unnötig vom Hautpigment aufgenommen. Epilations-Laser-Behandlungen führen wir daher nur in Ausnahmefällen während der Sommermonate durch (z.B. in der nicht pigmentierten Bikini-Zone).

Während einer Laser-Behandlung können nur die Haarwurzeln ausgeschaltet werden, die sich im Wachstum befinden (anagene Phase des Haarzyklus). Die anagenen Haare reichen tief in die Haut und haben Anschluss zur Wurzelregion. Die im Ausfall befindlichen Haare (telogene Phase des Haarzyklus) haben keinen Kontakt mehr zur Wurzelregion und stehen oberflächlich in der Haut und lassen sich somit nicht in der ersten Laser-Sitzung  beseitigen. Durch Wiederholung der Laser-Sitzungen werden auch die zuvor in der Telogenphase befindlichen Haare in der Anagenphase angetroffen und lassen sich schließlich ausschalten, da die Haarwurzeln ständig den Haarzyklus von anagen nach telogen durchlaufen.

Wichtige Verhaltensmaßnahmen nach der Epilations-Laser-Behandlung:  

Nach der Laser-Behandlung ist eine leichte Rötung und Schwellung der Haut für einige Tage normal. In seltenen Fällen können einmal vereinzelte Bläschen auftreten. Bei allen Abweichungen vom beschriebenen Verlauf der Laser-Behandlung sollten Sie sofort Kontakt zur Praxis aufnehmen. Für einen Zeitraum von zwei bis drei Monaten nach der Laser-Behandlung ist konsequenter Lichtschutz - am besten Präparate mit LSF 50 oder 60 - erforderlich, um Pigmentverschiebungen (Überpigmentierungen oder Unterpigemtierungen) nach der Laser-Anwendung zu vermeiden und die Haut in einem optimalen Zustand für nachfolgende Laser-Sitzungen zu halten. Selbstverständlich verbietet sich während der gesamten Behandlungsphase und 2 bis 3 Monate danach ein Besuch eines Solariums oder die Benutzung einer anderen UV-Quelle.

6.  Ultrapulse-Laser-Abtragung von gutartigen,  oberflächlichen Hautveränderungen

Kosmetisch störende Hautveränderungen wie pigmentierte und nicht pigmentierte Alterswarzen, Bindegewebsauswüchse, Fibrome, dermale Muttermale (hautfarbene Papeln und Knötchen in der Gesichtshaut), Milien, Fetteinlagerungen der Haut (Xanthelasmen), altersbedingte Vergrößerungen von Talgdrüsen u.a. können mit dem Ultrapulse-Laser schonend abgetragen werden. Durch das gepulste Abstrahlen der Laserenergie werden Tiefenwirkungen des Laserlichtes und thermische Effekte vermieden. Mit einem speziellen Computer-Pattern-Generator (CPG) kann die gewünschte Form und Energiedichte des Laserlichtes für die jeweilige Behandlung eingestellt werden. Für die meisten dieser Eingriffe ist eine oberflächliche Lokalbetäubung erforderlich.

Mögliche Nebenwirkungen: Folgende, seltenen Nebenwirkungen können auftreten: Hautrötung, leichte Schwellung, Über-oder Unterpigmentierung im Behandlungsareal sowie in sehr seltenen Fällen umschriebene Narbenbildungen und vorübergehende Wundheilungsstörungen.

Verhalten nach dem Laser-Eingriff:

Die ersten 5 Tage nach der Laser-Behandlung sollte das Hautareal nicht mit Wasser in Kontakt kommen. Während dieser Zeit ist ein leichtes Nässen der behandelten Stelle möglich, dann erfolgt die Bildung einer Kruste, die nicht entfernt werden sollte. Nach spontanem Abfallen der Kruste sollte das Hautareal vor allem in der Sommerzeit etwa 3 Monate mit Lichtschutzcreme (LSF > 20) geschützt werden. Die leichte Hautrötung im Laserareal bildet sich innerhalb weniger Wochen von selbst zurück. Sollte der Heilungsverlauf von dieser Darstellung abweichen, nehmen Sie bitte sofort Kontakt zu uns auf, da wir im Falle einer selten auftretenden Wundheilungsstörung (z.B. durch einen bakteriellen Infekt) diese schnell und ohne größeren Aufwand korrigieren können.

7.  Glättung von Gesichtsfalten und Aknenarben mit Laser-Skin-Resurfacing

Bei der Full-Face-Laser-Behandlung mit dem Ultrapulse-CO2-Laser werden unter Verwendung computergesteuerter Technologie (CPG) Alterungsfalten der Gesichtshaut oder Aknenarben großflächig in 100 mm dicken Schichten unter kontrollierten Bedingungen abgetragen. Für großflächige Gesichtsareale oder Full-Face-Behandlung erfolgt eine Kurznarkose. Die Narkosefähigkeit wird einige Wochen vor dem Laser-Eingriff vom Anästhesisten überprüft. Nach dem Erwachen aus der Kurznarkose und einer Verweilzeit von 1-2 Stunden in unserer Praxis sollten Sie sich abholen lassen. Über den Verlauf und mögliche Risiken der Kurznarkose erfolgt eine gesonderte Aufklärung durch den Sie betreuenden Facharzt für Anästhesie. Als Laser-Patient einer Full-Face-Behandlung sollten Sie sich 7 bis 14 Tage aus dem Arbeitsleben und der Öffentlichkeit zurückziehen, um die Abheilung nicht zu gefährden. Eine Krankschreibung kann nicht erfolgen, da es sich um einen kosmetischen Eingriff handelt, der nicht zu Lasten der Krankenversicherung abgerechnet wird. Zwei Tage vor der Laser-Behandlung und fünf Tage danach muss eine Herpes-Prophylaxe mit Aciclovir-Tabletten (5 x 200 mg pro Tag) erfolgen.

Bei akut aufgetretenem Herpes, einer anderen Gesichtsinfektion (z.B. Eiterpusteln) oder einer Ekzembildung im Gesicht darf nicht gelasert werden. In diesem Falle sagen Sie bitte umgehend die Behandlung ab. Informieren Sie bitte auch im Falle einer Vollnarkose die Anästhesie-Praxis.

Blutverdünnende Medikamente wie Marcumar oder Aspirin (Azetylsalizylsäure) oder andere Hemmer der Blutgerinnung oder der Blutplättchen sollten eine Woche vor dem Laser-Eingriff nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Internisten abgesetzt werden. Auch lichtsensiblisierende Medikamente ( Arzneistoffe, die zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit führen; s. Kapitel Lichttherapie), müssen vor der Laser-Behandlung abgesetzt werden. Patienten, die sich z.B. wegen einer stärkeren Akne einer Retinoidbehandlung mit Isotretinoin unterzogen haben, dürfen sich erst 12 Monate nach Beendigung dieser Therapie einer Laser-Behandlung unterziehen.

Das Laser-Skin-Resurfacing kleinflächigerer Gesichtsareale zur Faltenbehandlung der Mundregion (Perioralfalten, Oberlippenfalten) und kleinflächiger Aknenarben an den Wangen erfolgt in Lokalbetäubung, die mit der Wirkung einer zahnärztlichen Lokalanästhesie vergleichbar ist. Die meisten Patienten bleiben nach Verabreichung von Lokalbetäubungsmitteln straßenverkehrstüchtig.

Wichtige Verhaltensmaßnahmen nach dem Laser-Skin-Resurfacing:

Nach der Laser-Behandlung können insbesondere bei großflächiger Anwendung (Full-Face) während der ersten 2 bis 3 Tage nach dem Eingriff Schmerzen auftreten, welche die Einnahme von Schmerzmitteln erfordern. Die Haut ist nach der Laser-Behandlung flächenhaft gerötet, leicht geschwollen und nässend. Diese nässende Phase dauert meist drei bis fünf Tage an. Dann beginnt die Abheilung mit Bildung einer neuen, glatten Oberhaut. Die Abheilungsphase geht mit einer vorübergehenden Krustenbildung einher. Diese Krusten dürfen nicht manipuliert und entfernt werden, weil dies die Abheilung stört und zu einer unerwünschten bakteriellen Infektion führen kann. Hausarbeiten mit stärkerer Schmutzbelastung und Staubaufwirbelung sollten während der Abheilungsphase vermieden werden. Während der ersten Tage sind Schwarzteeumschläge und die Anwendung unserer mitgegebenen Cremezubereitungen für eine schnelle und komplikationslose Abheilung vorteilhaft. Vor und nach der Laser-Behandlung werden Sie von Ihrem Arzt und dem Laser-Team über alle weiteren Schritte und Maßnahmen informiert. Nehmen Sie bitte alle von uns vorgeschlagenen Kontrolltermine nach der Behandlung wahr. Die ersten drei Kontrollen sind für einen ungestörten Ablauf besonders wichtig. Bei allen Abweichungen vom dargestellten Verlauf oder weiteren Fragen sollten Sie immer sofort Kontakt zur Praxis aufnehmen.

Nach der Laserbehandlung und Abheilung ist die neu gebildete Haut noch für einige Wochen, manchmal einige Monate rosafarben. Diese Hautrötungen bilden sich von selbst zurück und sind kein Grund zur Besorgnis. Wichtig ist es, die Haut konsequent für mindestens 3 Monate nach dem Laser-Eingriff mit Lichtschutzmitteln (LSF > 30) vor UV-Strahlung zu schützen. Selbstverständlich sollten Sie während dieser Phase auch kein Sonnenstudio aufsuchen oder einen Sonnen- oder Gebirgsurlaub verbringen. Ein unvorsichtiger Umgang mit UV-Licht kann Pigmentverschiebungen (Über- bzw. Unterpigmentierungen der behandelten Hautareale) begünstigen. Zu Überpigmentierungen neigen insbesondere Menschen mit dunklerem Hauttyp (z.B. Hauttyp IV, mediterraner Hauttyp). Patienten mit dunklerem Hauttyp sollten sich daher nur in der Herbst/Winterzeit einer flächenhaften Laser-Behandlung unterziehen.

8.  Entfernung von Warzen mit dem cw-CO2-Laser

Neben den konventionellen Therapieverfahren (Behandlung mit ätzenden Externa, Vereisung, Kürettage, elektrokaustische Abtragung, operative Exzision) der kassenärztlichen Versorgung bieten wir die Laser-Abtragung von Warzen als individuelle Gesundheitsleistung bzw. operative Wahlleistung an. Das Behandlungsprinzip dieser technisch aufwendigen Methode besteht in der Verdampfung und Karbonisierung des Warzengewebes mit dem Laserskalpell des CO2-Lasers, der im „continuous wave“-(cw)-Modus mit 8-12 Watt Leistung betrieben wird.

Verhaltensmaßnahmen vor und nach der cw-CO2-Laser-Behandlung von Warzen:

Das oberflächliche Warzengewebe sollte vor der Behandlung bereits mit salizylsäure-haltigen Pflastern abgetragen worden sein. Die Laser-Behandlung erfolgt in Lokalanästhesie, die um die Warze bzw. das Warzenbeet injiziert wird. Warzen an Fingern oder Zehen werden mit einer Leitungsanästhesie nach Oberst (je 2 Injektionen am Finger- oder Zehengrundgelenk) betäubt. Nach der Laser-Behandlung bleiben schwarze, mehrere Millimeter tiefe Krater zurück, die in den folgenden Tagen trocken behandelt und mit einer Desinfektionslösung zweimal täglich betupft werden sollten. Nach etwa 1- 2 Wochen sind die Wunden zugeheilt. Je nach Ausdehnung an den Füßen kann die Gehfähigkeit für einige Tage beeinträchtigt sein, was bei Ihrer Terminplanung mit berücksichtigt werden sollte. Zwei bis drei Wundkontrollen sind nach der Laser-OP erforderlich.       

9.  Glättung von Wulstnarben  mit Ultrapulse-Laser

Ältere, nicht entzündlich gerötete hypertrophe, wulstige Narben können durch den Ultrapulse-Laser geglättet werden. Entzündliche Narben und Narbenkeloide sind für den Laser-Eingriff nicht geeignet. In jedem Falle führen wir vor dem Laser-Eingriff eine kleine Probe-Laser-Behandlung durch, um das therapeutische Ansprechen zu objektivieren. Auch für diese Eingriffe gelten die unter Laser-Skin-Resurfacing kleiner Hautareale beschriebenen Verhaltensmaßnahmen. 

10.  Entfernung von Tätowierungen mit Neodym:YAG-Laser

Mit unserem frequenzgedoppelten Neodym-YAG-Laser können die meisten unerwünschten Tätowierungen entfernt werden. Besonders gut sind für diesen Laser die Farben Schwarz, Blau, Grau, Blaugrau, Rosa, und Rot geeignet. Die Farbe Grün kann mit diesem System nicht komplett entfernt werden. Das Behandlungsprinzip des Lasers besteht darin, dass das Laserlicht die Pigmentfarbstoffe der Tätowierung in kleinere Partikel zerschlägt, die dann von den Fresszellen des Immunsystems abtransportiert werden. Daher sind auch hier mehrere Sitzungen zum Verschwinden der Tätowierungen erforderlich. Es spielt hierbei auch die Gleichmäßigkeit der Tätowierung eine Rolle. So sind professionell hergestellte Tätowierungen oft besser zu behandeln als Laientätowierungen, die oft in verschiedenen Ebenen der Lederhaut liegen. Die meisten Patienten benötigen für die Behandlung mit dem Nd:YAG-Laser keine Lokalbetäubungscreme vor der Behandlung. Empfindliche Regionen werden jedoch 1 Stunde vor der Laser-Sitzung mit einer Betäubungscreme anästhesiert.

Verhalten nach der Behandlung mit dem Neodym:YAG-Laser:

Nach der Laser-Behandlung können sich kleine Bläschen oder Blasen im Behandlungsareal entwickeln, die bläulich-rötlich gefärbt sind. Dies ist normal und kein Grund zur Besorgnis. Sollten die Blasen einmal unerwartet größer ausfallen (> 0,5 cm),  kommen Sie bitte am Folgetag in die Praxis. Die Blasen werden dann punktiert (schmerzlos) und trocken gelegt. Staub und Schmutz sollte von den Laser-Stellen ferngehalten werden. Bei staubigen Arbeitsplatzbedingungen legen wir Ihnen einen Schutzverband für 2-3 Tage an. Auch nach der Behandlung von Tätowierungen mit dem Nd:YAG-Laser sollten Sie für 2 – 3 Monate Lichtschutzmittel (LSF > 20) anwenden und unmittelbare Sonnenbestrahlung und Sonnenstudios meiden, damit keine Pigmentverschiebungen (Über- oder Unterpigmentierungen) entstehen.    

11. Entfernung von Gefäßveränderungen und Besenreisern mit dem Dioden-Laser

Kosmetisch störende kleine Gefäßbildungen der Gesichtshaut (Couperose an den Wangen, rot leuchtende Nase) sowie geplatzte Äderchen, punktförmige Altersgefäße am Oberkörper (senile Angiome) sowie auch zarte, hellrote Besenreiser an den Beinen lassen sich mit dem Dioden-Gefäß-Laser meist in wenigen Sitzungen beseitigen. Das Prinzip des Dioden-Lasers besteht in einer selektiven Verklumpung des roten Blutfarbstoffes in den kleinen unerwünschten Gefäßen, die anschließend vom Immunsystem aufgelöst werden. 

Verhaltensmaßnahmen vor der Gefäß-Laser-Behandlung:

Make up sollte vor Behandlung von Gesichtsgefäßen nicht aufgetragen werden. Eine Stunde vor der Laser-Behandlung wird eine Betäubungscreme aufgetragen. Informieren Sie uns bitte auch vor der Laser-Behandlung, ob Sie Medikamente einnehmen, die Ihre Haut lichtempfindlich machen (s. Lichttherapie).

Verhaltensmaßnahme nach der Laser-Behandlung:

Am Tag der Laser-Behandlung ist eine Rötung und leichte Schwellung der Haut normal. Kühlende Umschläge begünstigen die schnelle Rückbildung dieser Reaktion. Unterstützend wirkt die von uns zur Nachbehandlung mitgegebene Emulsion. Auch nach einer Behandlung mit dem Dioden-Laser ist die Anwendung von Lichtschutzmitteln (LSF > 20) für 2 –3 Monate erforderlich. Darüber hinaus empfehlen wir bei Patienten, die zur Gefäßbildung (Couperose/Rosazea-Hauttyp) neigen, einen kontinuierlichen Lichtschutz, da UV-Strahlung die Bildung neuer Gefäße fördert. 

12. Entfernung von Pigment- und Altersflecken mit dem Medlite-Laser

Braun bis dunkelbraun gefärbte Altersflecken (Lentigines solares) der Gesichtshaut, im Decolleté, an den Handrücken und Unterarmstreckseiten lassen sich meist in einer Sitzung mit dem Medlite-Laser beseitigen. Das Auftragen einer Betäubungscreme vor der Behandlung ist auf Wunsch möglich, bei den meisten Patienten jedoch nicht erforderlich. Informieren Sie uns bitte vor der Laser-Behandlung, ob Sie ein lichtsensibilisierendes Medikament einnehmen (s. Lichttherapie).  Die behandelten Pigmentflecken wandeln sich innerhalb eines Tages in violette Flecken und in Einzelfällen in kleine Bläschen um, die unter Hinterlassen einer oberflächlichen dünnen Borke abheilen.

Verhaltensmaßnahmen nach der Laser-Behandlung:

Die Stellen sollten während der ersten 5 Tage nach der Laser-Sitzung trocken gehalten werden. Nach Abfallen der Krusten sind die Pigmentflecken verschwunden. Damit sich keine neuen Pigmentflecken oder Pigmentverschiebungen bilden, empfehlen wir die Verwendung von Lichtschutzmitteln (LSF > 20) zwei bis drei Monate nach der Laser-Behandlung und auch bei allen zukünftigen Sonnenlichtexpositionen.

13.  Photodynamische Laser-Therapie von Warzen

Die photodynamische Lasertherapie von Warzen unterscheidet sich im Prinzip nicht wesentlich von der photodynamischen Warzen-PDT. Hier wird als Lichtquelle kohärentes Laserlicht der Wellenlänge 532 nm eingesetzt, wohingegen bei der Warzen-PDT inkohärentes Rotlicht mit einem Maximum von 600-800 nm verwendet wird (s. Warzen-PDT).

14. Behandlung übermäßigen Achselschwitzens mit Botulinumtoxin A

Eine der wirkungsvollsten Behandlungen von starkem Schwitzen im Achselbereich besteht in der Anwendung von Botulinumtoxin A, welches im Rahmen eines individuellen Heilversuchs angewendet werden kann. Nach einer farblichen Darstellung der übermäßig stark Schweiß bildenden Hautareale der Achselregion durch die Jodstärkereaktion werden je 50 Einheiten Botulinumtoxin A in kleinen Portionen von 0,1 ml nach vorherigem Auftragen einer Betäubungscreme in die Achselhaut injiziert. Das Prinzip der Behandlung besteht in der gezielten Hemmung der Überträgersubstanz ( Azetylcholin) der die Schweißdrüsen ansteuernden Nervenfasern. Die überschießende Schweißbildung wird daduch für mehr als 6 bis 8 Monate gehemmt.

Verhaltensmaßnahen vor der Botulinumtoxin A-Behandlung:

Patienten, die an einer erblichen Muskelkrankheit oder Muskelschwäche wie Myasthenia gravis leiden, sollten auf die Therapie verzichten. Während der Behandlung sollte nicht gleichzeitig das Antibiotikum Gentamicin oder ein Blutverdünner wie Marcumar oder Aspirin angewendet werden.

 

C.  Medizinische Kosmetik

 


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Stand: 03. Januar 2003 15:51